Häufige Fragen
Was kostet ein Sprachaufenthalt in Argentinien?
In Argentinien unterrichtet Expanish in Buenos Aires, mit Gruppenkursen zwischen 20 und 30 Lektionen pro Woche und einer Kombination aus Spanisch und Tango. Bei der Unterkunft haben Sie in Argentinien eine Besonderheit: Die Gastfamilie gibt es auch ohne Mahlzeiten, neben den Stufen Standard und Comfort mit Halbpension. Das EDA rät, kein Geld auf der Strasse zu wechseln, weil gefälschte Banknoten im Umlauf sind. Private Spitäler verlangen vor der Behandlung einen Kostenvorschuss.
Wie sicher ist Argentinien für einen Sprachaufenthalt?
Das EDA beschreibt Argentinien als Land mit häufigen Demonstrationen und Streiks, die zu Strassensperren und Ausschreitungen führen können. Die Kriminalitätsrate ist vor allem in den grösseren Städten wie Buenos Aires hoch, und Taschen- und Trickdiebstahl kommt in touristischen Gegenden oft vor, etwa in Restaurants, Hotellobbys und Parks. Das EDA warnt auch vor Express-Entführungen, bei denen die Opfer zu Bargeldbezügen gezwungen werden. Auf den Polizeiposten wird Spanisch gesprochen, und ein Übersetzungsdienst kann Zeit brauchen.
Wie lange sollte ein Sprachaufenthalt in Argentinien mindestens dauern?
Bei Expanish in Buenos Aires genügt 1 Woche, mit Beginn jeden Montag und bis 52 Wochen. Für das Sprachdiplom DELE oder SIELE gibt es eine Vorbereitung mit 10 Einzellektionen pro Woche, ebenfalls ab 1 Woche. Die Monatsmodule mit 4 Gruppenlektionen beginnen dienstags und dauern mindestens 4 Wochen. Wer länger als drei Monate bleiben will, beachtet die erlaubte Aufenthaltsdauer, die in der Antwort zum Visum steht.
Wo wohne ich während des Sprachaufenthalts in Argentinien?
In Buenos Aires vermittelt Expanish Gastfamilien in den Stufen Standard und Comfort, mit Halbpension, im Einzel- oder Doppelzimmer, ab 16 Jahren. Wer lieber selbst kocht, bucht die Gastfamilie ohne Mahlzeiten. Volljährige können auch ein Studio-Apartment mieten, im Einzel- oder Doppelzimmer und ohne Verpflegung. Das EDA rät für Argentinien ausdrücklich, bei der Wahl der Unterkunft auf die Sicherheit zu achten, gerade weil es für Buenos Aires zu erhöhter Aufmerksamkeit in der Nacht mahnt.
Brauche ich als Schweizerin oder Schweizer ein Visum für Argentinien?
Nein, für einen Aufenthalt zu Erholungs- oder Freizeitzwecken reisen Schweizer Staatsangehörige laut der Argentinischen Botschaft in Bern ohne Visum ein, für bis zu 3 Monate, verlängerbar um die gleiche Dauer bei der Nationalen Migrationsdirektion. Ihr Pass muss ab der Einreise mindestens sechs Monate gültig sein. Die Botschaft verlangt zudem einen Nachweis der Zahlungsfähigkeit und eine Krankenversicherung mit Mindestdeckung. Für einen Studienaufenthalt mit Studentenvisum gelten eigene Regeln, über die die Botschaft informiert.
Darf ich während des Sprachaufenthalts in Argentinien arbeiten?
Als Tourist nicht: Wer als Tourist einreist, darf laut der Argentinischen Botschaft in Bern keine bezahlte Arbeit verrichten. Schweizerinnen und Schweizer, die ein Praktikum absolvieren möchten, beantragen das entsprechende Visum bei der für ihren Wohnort zuständigen konsularischen Vertretung. Grundlage ist unter anderem das Abkommen von 1997 zwischen der Schweiz und Argentinien über den Austausch von Stagiaires. Solche Praktika müssen laut SEM im erlernten Beruf erfolgen.