Häufige Fragen
Was kostet ein Sprachaufenthalt in Irland?
In Irland können Sie den Kurs auch auf den Nachmittag legen: CES führt in Dublin und Cork Afternoon Lessons mit 15 Lektionen pro Woche, ab 4 Wochen, und der Galway Cultural Institute einen Nachmittagskurs mit 20 Lektionen. Am oberen Ende stehen Kombikurse mit Einzelunterricht, bei CES mit 5 Stunden Einzelunterricht zusätzlich zu den 20 Gruppenlektionen. Bei der Unterkunft rechnen Sie in Wohnheimen wie Auburn and Crestfield in Dublin oder Yugo Lee Point in Cork ohne Verpflegung.
Wie sicher ist Irland für einen Sprachaufenthalt?
Das EDA beurteilt Reisen nach Irland als grundsätzlich sicher. Den wichtigsten Punkt nennt es ausdrücklich: Taschendiebstähle sind vor allem in Dublin häufig, und in den Grossstädten variiert die Kriminalität je nach Stadtteil. Wer in Irland Opfer eines Verbrechens wird, findet Hilfe bei Tourist SOS, einer Anlaufstelle für Reisende. Den Notruf erreichen Sie unter 999 oder 112, und die Schweizerische Botschaft hat ihren Sitz in Irland. Grössere Menschenansammlungen und Demonstrationen meiden Sie besser, denn Ausschreitungen sind laut EDA möglich.
Wie lange sollte ein Sprachaufenthalt in Irland mindestens dauern?
Bei den meisten Kursen in Irland genügt eine Woche, mit Beginn am Montag; das gilt bei CES, Kaplan, Linguaviva und dem Galway Cultural Institute. Für ein Cambridge-Zertifikat nach der Lehre bietet der Galway Cultural Institute kompakte Blöcke: B2 First über 4 Wochen, C1 Advanced über 4 oder 6 Wochen. Wer ein halbes Jahr plant, findet bei CES Langzeitkurse über 25 Wochen und bei Linguaviva das Programm Work & Study, ebenfalls über 25 Wochen.
Wo wohne ich während des Sprachaufenthalts in Irland?
In Irland wohnen Sie bei jeder unserer Schulen auf Wunsch in einer Gastfamilie mit Halbpension; Linguaviva in Dublin bietet auch Vollpension, ab 17 Jahren. Minderjährige ab 16 Jahren wohnen bei CES in Cork und Dublin in einer Familie mit Doppelzimmer, bei Kaplan in Dublin auch in der LIV Residence mit Frühstück. Volljährige haben die grösste Auswahl in Dublin, mit Wohnheimen wie Heyday, Cork Street oder Ardcairn House; in Galway steht die Westwood Residence mit eigenem Bad zur Verfügung.
Brauche ich als Schweizerin oder Schweizer ein Visum für Irland?
Kein Visum, aber ein Ausweis bei der Ankunft: Die irischen Behörden verlangen von Schweizer Staatsangehörigen den Pass oder eine gültige Identitätskarte. Mit einem biometrischen Pass können Sie ab 18 Jahren am Flughafen Dublin die automatischen eGates benutzen. Eine Identitätskarte ohne Chip bleibt laut fedpol bis zu ihrem Ablaufdatum für Reisen in die EU gültig. Nehmen Sie auch die Europäische Krankenversicherungskarte mit: Das EDA hält fest, dass sie in Irland bei medizinischen Behandlungen vorgewiesen werden muss.
Darf ich während des Sprachaufenthalts in Irland arbeiten?
Ja, und das ist ein Vorteil gegenüber dem Vereinigten Königreich: Schweizer Staatsangehörige dürfen in Irland ohne Arbeitsbewilligung leben und arbeiten. Das irische Ministerium für Unternehmen, Handel und Beschäftigung stützt dies auf den European Communities and Swiss Confederation Act von 2001, in Kraft seit dem 1. Juni 2002. Für eine Stelle brauchen Sie in der Regel eine PPS-Nummer, die persönliche Sozialversicherungsnummer Irlands. Beantragen können Sie sie erst mit einem Nachweis Ihrer Adresse in Irland.