Häufige Fragen
Was kostet ein Sprachaufenthalt in Spanien?
In Spanien beeinflusst die Wahl der Verpflegung das Budget stärker als anderswo, weil viele Schulen die Gastfamilie in mehreren Stufen anbieten: CLIC in Sevilla, Málaga und Cádiz mit Halb- oder Vollpension, Españole in Valencia sogar mit Frühstück, Halb- oder Vollpension. Beim Kurs ist die Spanne klein: Fast überall liegt er zwischen 20 und 30 Lektionen pro Woche, mit einer Zwischenstufe bei 25. Wer zusätzlich Einzelunterricht will, findet ihn etwa bei CLIC mit 5, 10 oder 20 Lektionen pro Woche.
Wie sicher ist Spanien für einen Sprachaufenthalt?
Grundsätzlich gilt Spanien für das EDA als sicheres Reiseland. Deutlich warnt es aber vor Taschen- und Entreissdiebstählen in allen Touristenorten, allen voran in Madrid und Barcelona, und vor Trickdieben in Bars, Diskotheken, in der U-Bahn und am Strand. Auch Betäubungsmittel in Getränken kommen vor. Im Sommer besteht vielerorts Waldbrandgefahr. Für Auskünfte in mehreren Sprachen hat die spanische Touristenpolizei eine eigene Nummer, +34 902 102 112, und die Schweiz ist mit einer Botschaft in Madrid und einem Generalkonsulat in Barcelona vertreten.
Wie lange sollte ein Sprachaufenthalt in Spanien mindestens dauern?
In Spanien beginnen Sie fast überall mit 1 Woche, Kursstart jeden Montag, und buchen bis zu 52 Wochen. Für ein Sprachdiplom bereiten Españole in Valencia und Expanish auf das DELE oder das SIELE vor, das spanische Gegenstück zu den Cambridge-Zertifikaten. Wer ein ganzes Studienjahr plant, findet bei CLIC in Sevilla und Cádiz einen Kurs für den Zugang zu spanischen Universitäten, über 32 bis 52 Wochen.
Wo wohne ich während des Sprachaufenthalts in Spanien?
In Spanien wohnen Sie oft in einer Gastfamilie oder in einer Wohngemeinschaft, teils mit Einheimischen: CLIC vermittelt in Sevilla und Málaga Zimmer in Wohnungen, die Sie mit Spanierinnen und Spaniern teilen. Dazu kommen Studentenresidenzen wie Yugo Garbí in Barcelona oder Yugo Claraval in Madrid bei Expanish, und in Valencia die Resiole-Häuser von Españole. Don Quijote in Salamanca und Teneriffa nimmt nur Volljährige auf, in allen Wohnformen.
Brauche ich als Schweizerin oder Schweizer ein Visum für Spanien?
Nein, doch Spanien verlangt, dass Sie sich jederzeit ausweisen können; wer nur eine Fotokopie vorzeigt, kann laut EDA für Abklärungen auf den Polizeiposten gebeten werden. Das EDA rät deshalb, Pass oder Identitätskarte, eine Kopie oder eine elektronische Kopie auf dem Handy dabeizuhaben. Bis 90 Tage bleiben Sie ohne Anmeldung; wer länger bleibt, registriert sich in der Regel nach der Ankunft bei der lokalen Meldebehörde. Für Arztbesuche in Spanien verlangt das EDA die Europäische Krankenversicherungskarte.
Darf ich während des Sprachaufenthalts in Spanien arbeiten?
Ja: In den Staaten der EU brauchen Schweizerinnen und Schweizer keine Arbeitsbewilligung. Das Recht beruht auf dem Abkommen über den freien Personenverkehr zwischen der EU und der Schweiz. Wer in Spanien eine Stelle antritt, muss sich in der Regel nach der Ankunft registrieren und eine Aufenthaltsbewilligung ausstellen lassen, unabhängig von der Dauer. Auch für die Stellensuche selbst dürfen Sie sich laut EDA grundsätzlich bis zu sechs Monate in der EU aufhalten.